Generell gilt, dass je höher die ISO Empfindlichkeit ist, desto erhöht ist das “Rauschen” im Bild, aber desto niedriger sind die Verschlusszeiten.
Welche ISO Einstellung ist sagen wir mal alst Standarteinstellung die beste? Immer so niedrig wie möglich: Welche Verschlusszeiten man braucht hängt vom Einsatzbereich ab, wenn es dann nicht mehr langt, setzt man die ISO hoch.
Da das Kit-Objektiv es mag, wenn man es auf Blende 5.8 oder noch besser auf Blende 8.0 abblendet, können im Gegenzug auch höhere ISO-Werte notwendig werden.
Ich verwende hohe ISO Einstellungen auch als Gestaltungselement, besonders wenn ich aus Bildern SW bilder machen möchte. Hohes Rauschen ist nicht gleich schlechtes Bild.
bei der Canon EOS-350D finde ich dass ISO 200 ,für viele bei Tageslichtverhältnissen anfallenden fotografischen Momente, einen guten Kompromiss zwischen Bildrauschen und Verschlusszeit darstellen.
Ein Normalobjektiv für Kleinbildfilm hat also eine Brennweite von 50 mm.
Alle kürzeren Optiken (35 mm, 28 mm, 24 mm, 20 mm) sind Weitwinkel.
Alle längeren (85 mm, 105 mm, 135 mm, 180 mm, 210 mm, 300 mm
) sind Teleobjektive.
hat selektive Schärfentiefe
hat eine graphischere Wirkung
braucht oft ein Stativ
kann entfernte Objekte verbinden
Schärfentiefe bei Blende 22: von 2,5m bis 10m
Schärfentiefe bei Blende 11: von 3m bis etwa 9m
Schärfentiefe bei Blende 8: von etwa 4m bis etwa 6m
Portrait: Sie wollen ein Portrait machen, deshalb wünschen Sie evtl. wenig Schärfentiefe, um die Person vom Hintergrund zu isolieren. Im oben genannten Fall von 1/250 und Blende 5.6 können Sie die Blende auf z.B. 2.8 öffnen, also wenig Schärfentiefe vorwählen, und dafür die Zeit auf 1/1000 verkürzen.
Landschaftsaufnahme: Auf einer Landschaftsaufnahme möchten Sie alles von vorne bis hinten scharf abbilden. Deshalb müssen Sie die Blende für viel Schärfentiefe weit schließen und dafür die Zeit verlängern. Also z.B. auf 22 schließen, und dann 1/15 als Zeit vorwählen. Diese Einstellung ergibt zwar die gleiche Helligkeit wie die oben genannte von 1/250 und Blende 5.6, doch wäre die Schärfentiefe viel größer. Je nach Situation werden Sie allerdings bei 1/15 ein Stativ verwenden müssen.
Sportaufnahme: Bei einer Sportveranstaltung wollen Sie ein Foto von den Radrennfahrern machen. Damit das Licht, das die Radfahrer auf Ihren Film reflektieren, nicht während der Belichtung über das Negativ wandert, also eine Bewegungsunschärfe erzeugt, verwenden Sie eine 1/2000 Sek. Natürlich können Sie auch eine längere Zeit einstellen, um entweder die Radfahrer mit Wischern abzulichten oder aber um die Kamera mitzuziehen, damit die Radfahrer scharf vor einem verwischten Hintergrund erscheinen, so dass so oder so ein Eindruck der Geschwindigkeit entsteht.
Bei den Verschlusszeiten gilt immer folgende Faustregel: 1/Brennweite kann man noch ruhig halten.
Also bei einer Brennweite von 300mm brauchst man max. 1/300 Sek. Belichtungszeit.
Hierbei ist auch noch der Cropfaktor von 1,6 zuberücksichtigen. So ergibt sich im Beispiel oben eine max. Belichtungszeit von 1/480 Sek.
Sind Bilder dennoch unscharfen, kann man die ISO erhöhen. ISO 400 sind kein Problem für DSLRs.
Für digitale EOS-Kameras, deren Sensor kleiner ist als das Kleinbildformat, werden spezielle Objektive hergestellt, die diesem Umstand Rechnung tragen. Diese Objektive, die als EF-S-Objektive bezeichnet werden, können kompakter gebaut werden und ragen weiter in die Kamera hinein. Sie können an den EOS-Kameras 300D, 350D, 20D und 30D (Stand: Februar 2006) verwendet werden, nicht jedoch an den Modellen mit Vollformatsensor (1Ds, 5D) und nicht an Kameras, die zwar einen kleineren Sensor aufweisen, aber kein EF-S-Bajonett haben (D30, D60, 10D, 1D). An den Kameras mit EF-S-Bajonett können auch die herkömmlichen EF-Objektive verwendet werden, wobei sich die Brennweite der Objektive um den Faktor 1,6 verlängert (berechnet auf Kleinbildformat, siehe Formatfaktor) (bei der EOS 1D Mark II um den Faktor 1,3).
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